Schacht Pluto
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Frau Kukuk

Die "Grand Dame" des Gladbecker Bergbaus, Fräulein Kukuk ist 100 Jahre alt geworden. Der IG BCE Geschichtskreis besuchte und gratulierte Sie in Essen.

Fräulein Kukuk ist für Generationen der Bergarbeiter stehts eine Galionsfigur gewesen. Sie war Leiterin der Werkfürsorge der Zeche Graf Moltke und kümmerte sich von 1934 bis 1968 rührend um die Belegschaft und deren Familien. Nach 1945 wurde der erste Werkkindergarten in der Schennen Villa eingerichtet, dann am Sole-Bad und später am Dieckmannshof.

Müttergenesung und Kinderurlaube nach Norderney wurden den Familien der Bergleute angeboten. Fräulein Kukuk war in Gladbeck bekannter als jeder Direktor.

Der Gladbecker Geschichtskreis Bergbau in Gladbeck hat Sie nun nach Gladbeck eingeladen.

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Besuch einer noch lebenden Bergbaulegende in Gladbeck 26.09.2008!

Frau Karla Kukuk 100 Jahr alt, die Grand Dame des Bergwerkes Graf Moltke, allen Gladbeckern Bergleuten als Fräulein Kukuk bestens bekannt, wurde von Ihren Bergleuten auf dem ehemaligen Bergwerk Moltke im heutigem Freizeit Zentrum Karo nach über 30 Jahren mit herzlichen Glückauf begrüßt. Eine riesige Wiedersehensfreude mit Siegrid Zimmerlong rundeten den Besuch im Karo ab.(Ihr Mann der Weltbekannte Gladbecker Künstler Wilhelm Zimmerlong war 10 Jahre auf dem Bergwerk Graf Moltke beschäftigt und hat die ersten Bergbau Motive auf Anregung von Frau Kukuk gemalt.)   Sie war von 1934 bis 1968 für die Familien der Belegschaft unermüdlich Tag und Nacht im Einsatz. Zu den Verdiensten von Frau Kukuk zählte der Aufbau der Werkfürsorge die Betreuung der Kinder und deren ärztlichen Versorgung, der Bücherei, der Kindergarten in der alten Schenne Villa, an der Werkfürsorge und Dieckmannshof. Beim Wohnungsbau und Vergabe der Wohnungen nach 1949 setzten Sie sich mit dem Betriebsrat für eine gerechte Wohnungsvergabe ein. Annelore Hüßhoff auch ein ehemaliges Kindergarten Kind, machte mit Frau Kukuk auch zum Abschluss eine Stadtrundfahrt die vom Stadtführer Karl Otte bestens erklärt wurde, weil vom alten Gladbeck so wie Frau Kukuk es kannte, nicht mehr viel zu sehen war. Nach dem Abschied von Frau Kukuk waren sich die ehemaligen Moltkeraner einig, Bürgermeister Ulrich Roland an zuschreiben, ob nicht die Möglichkeit besteht eine kleine Straße oder nur einen Weg nach Ihr zu benennen. Auf dem Bild Mitte Frau Karla Kukuk, rechts Frau Siegrid Zimmerlong, links Frau Annelore Hüßhoff.
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